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 Standort:  Start » DVD » Avatar - Aufbruch nach Pandora (Limited Edition im Schuber) [Blu-ray]  
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Avatar - Aufbruch nach Pandora (Limited Edition im Schuber) [Blu-ray]

Avatar - Aufbruch nach Pandora (Limited Edition im Schuber) [Blu-ray]

Andere Ansichten:
Regie: James Cameron
Schauspieler: Sam Worthington, Zoë Saldaña, Sigourney Weaver, Stephen Lang, Michelle Rodriguez
Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.

Kaufen Neu: EUR 29,99
Stand 21.3.2010 09:19 MST Einzelheiten



Verkäufer: Amazon.de
Bewertung: 4.0 von 5 Sternen 364 Rezensionen
Verkaufsrang: 6

Format: Limited Edition
Sprachen: Tschechisch (Published), Englisch (Published), Französisch (Published), Deutsch (Published), Ungarisch (Published), Slowakisch (Published)
Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
Medium: Blu-ray
Seitenverhältnis: 16:9 - 2.35:1
Laufzeit: 161 Minuten

EAN: 4010232049865
ASIN: B00332G560

Freigabe-Datum: 2009
Veröffentlichung: April 23, 2010  (An 33 Tage)
Versand: Sparversand
Verfügbarkeit: Noch nicht veröffentlicht

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Redaktionelle Rezensionen:

Aus der Amazon.de-Redaktion
In Avatar – Aufbruch nach Pandora verwirklicht James Cameron (Terminator, Titanic) einen lang gehegten Traum. Gigantomanisches Öko-Science-Fiction Märchen in bahnbrechender Animationstechnik – ein beeindruckendes visuelles Erlebnis.

James Cameron hat mit Avatar – Aufbruch nach Pandora den selbstformulierten Anspruch Filmgeschichte zu schreiben. Das ist ihm bereits vor dem Kinostart gelungen. Avatar – Aufbruch nach Pandora ist der bis dato teuerste Film aller Zeiten geworden - satte 250 Millionen Dollar Produktionskosten. Wichtiger für den Zuschauer: man sieht jeden Cent auf der Leinwand, respektive dem vorzugsweise Blu-Ray fähigen Grossbildplasmafernseher.

Die Handlung spielt im Jahr 2154. Die Erde ist durch endlosen Raubbau ökologisch am Ende. Die Ausbeutung hat sich auf fremde Welten verlagert. Auf dem sechs Millionen Lichtjahre entfernten Mond Pandora hat man massive Vorkommen eines besonders wertvollen Rohstoffes entdeckt. Doch Pandora ist bewohnt. Die in ihrer spirituellen Verbundenheit an uns vertraute Ureinwohner erinnernden Na´vi leben dort im Einklang mit der unberührten Natur. Ein gross angelegtes Projekt unter der wissenschaftlichen Führung von Dr. Grace Augustine (Sigourney Weaver) soll nun den Kontakt zu den Na´vis intensivieren um schliesslich eine Umsiedlung vorzubereiten. Zu diesem Zweck benutzt man gentechnisch hergestellte Avatare die mittels telepathischer Technologie kontrolliert werden und in der für Menschen giftigen Atmosphäre Pandoras überleben können. Unter die missionarisch agierenden Wissenschaftler wird auch der Avatar des querschnittsgelähmten Ex-Marines Jake Sully (Sam Worthington) eingeschleust um die Na´vi zu infiltrieren. Doch mag auch Jakes Körper gebrochen sein, sein Herz ist es nicht. Je mehr er über das Urvolk erfährt desto mehr beginnt er ihre Kultur und ihr spirituelles Wesen zu verstehen – und zu lieben.

Avatar – Aufbruch nach Pandora ist ein ungewöhnlicher Film. Science Fiction Märchen auf der einen, missionarischer Öko-Actionthriller auf der anderen Seite. Einerseits am Mainstream orientiertes Popcornkino, andererseits, in seinem Kern, ambitionierter Autorenfilm. Hinter dieser visionären Anstrengung steht James Cameron und man kann von ihm halten was man will, aber er gibt dem Kino etwas zurück was man leider allzuoft vermisst: die pure Magie! Es ist diese Magie, die jedes Bild von Avatar – Aufbruch nach Pandora durchdringt und die uns die platten Dialoge und die holzschnittartigen Figuren vergessen lässt. Es ist die schiere Kraft des Bildes, die die naiv-kindliche Message des Films transformiert und tatsächlich am Ende wie ein grosses Ausrufezeichen an unser Gewissen appelliert. Es ist die zurückgenommene Verwendung der 3D-Technik, die dieses Verfahren zum ersten Mal in einem grossen Film nicht zum Gimmick verkommen lässt sondern ganz selbstverständlich die Zielrichtung des Films unterstützt und zu einem aussergewöhnlichen Erlebnis werden lässt. Wer Avatar – Aufbruch nach Pandora gesehen hat, der weiss, dass es derartiges noch nie gab. ---Thomas Reuthebuch



Nach einer schweren Verwundung ist Marine Jake Sully (Sam Worthington, Terminator - Die Erlösung) von der Hüfte abwärts gelähmt. Ihm wird das Angebot unterbreitet, für ein Projekt zum fernen Pandora zu reisen. Jake willigt schnell ein, um seinem für ihn sinnlos gewordenen Leben zu entkommen. Auf Pandora erwarten ihn unvorstellbar schöne und farbenreiche Landschaften aus üppigen Regenwäldern mit fantastischen Pflanzen und Tieren – manche wunderschön, andere furchterregend. Doch Pandora ist nicht unbewohnt: Die Na’vi sind die Ureinwohner des Planeten und leben im Einklang mit der Natur, die sie umgibt.

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Pandora ist reich an dem für den Menschen sehr wertvollen Rohstoff Unobtainium. Da der Mensch in der Atmosphäre Pandoras nicht existieren kann, wurde ein wissenschaftliches Projekt initiiert, bei dem genetisch manipulierte Hybride aus menschlicher und Na’vi DNA erschaffen wurden: Avatare. Ein Avatar wird von einem Menschen mental gesteuert, indem das menschliche Gehirn und die Gefühlsrezeptoren über eine spezielle Technologie mit dem Avatar-Körper verbunden sind. Leiterin des Projekts ist die Wissenschaftlerin Dr. Grace Augustine (Sigourney Weaver, Alien), die Jake zunächst skeptisch gegenüber tritt.

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Während Jakes Erkundungen auf Pandora trifft er die junge und schöne Na’vi-Frau Neytiri (Zoë Saldana, Star Trek), die ihn sofort fasziniert. Durch sie lernt er nach und nach das Leben und die Kultur der Na’vis kennen. Doch je mehr Zeit Jake mit den Na’vi verbringt, desto mehr gerät er in einen Konflikt, mit sich selbst und mit seiner Außenwelt. Er muss sich entscheiden, auf wessen Seite er steht – in einem Kampf, der über das Schicksal einer ganzen Welt entscheidet.

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Kundenrezensionen:
Rezensionen anzeigen 1-5 von 364



5 von 5 Sternen Der erste Film 3.0 - Eine neue Qualitätsstufe des Kinos   März 20, 2010
H. M.
10 aus 11 fanden die folgende Rezension hilfreich

Ich kann mich nicht erinnern, dass ich bei einem Film im Kino vorher schon einmal beim Ende des Films den inneren Impuls bekam, als einziger mit einen Applaus zu starten. Ich habe das unterdrückt, wie andere vielleicht auch?

Nach dem Happy End wäre ich am liebsten in die Leinwand hineingestiegen, auf die andere Seite des Screens, zu dem Planeten mit seinen edlen Bewohnern: "Gebt mir meinen Avatar!", während die letzten paar übriggebliebenen Schurken des Film in Gegenrichtung wieder zu unserem primitiven Planeten Erde zurückfliegen.

Der Planet ist ein einziges gigantisches Film-Kunstwerk, eine riesige bewohnte "3D Skulptur". Davon und von diesen Bewohnern könnte ich täglich ein paar Stunden sehen.

Die Mischung macht es:
Die traumhafte Utopie einer intelligenten und harmonischen Gesellschaft mit organischer "Architektur", in der jeder sein fliegendes "Pferd" hat. Der Film bedient vage Wunschvorstellungen unseres Unterbewusstseins, denen er eine konkrete Manifestation dieser Wunschträume bietet. Das Wort "Traumfabrik" für die Filmindustrie war lange nicht mehr, oder noch nie so passend.

Der 3D Effekt war zwar nicht ganz so extrem wie ich vorher dachte, hat den Spielfilm aber dennoch so real wirken lassen wie noch keinen vorher.

Super Schauspieler, glaubhafte Lovestory, Happy End, ein Einblick in die Technik von Morgen, tolle Regie mit revolutionärer Botschaft für unsere eigene Welt (kaum verdeckt - ich verstehe jetzt warum die Chinesen den Film nur in wenigen Imax Kinos zulassen wollten), faszinierende Bilder einer anderen planetaren Welt mit Tieren und Pflanzen, so dass ich "mit offenem Mund" staunend da sitze.

Wow! - Ein Gesamtkunstwerk!

Der Film hat mich mental wirklich für 3 Stunden auf einen anderen Planeten entführt.
Ich fand, das war bisher der beeindruckendste Film aller Zeiten, einer der das 3D Zeitalter mit einem Paukenschlag einführt!

Der Film hat nur 3 Oskars von all den vielen Nominierungen bekommen. Ich denke, dass die kraftvolle unterschwellige Kritik an unsrerem heutigen "westlichen" Gewaltsystem daran die Schuld trägt. Ein kritischer Film polarisiert eben auch, dies war zum Beispiel bei "Titanic" nicht der Fall.

Der einzige Punkt, der nur gut, anstatt super war, ist die Story. Ich hätte es besser gefunden wenn der Sieg über die Bösen nicht mit den Mitteln des Bösen (mit Gewalt, Waffen, Explosionen - das übliche eben) stattgefunden hätte! Wie aber dann? Das ist ja eben das Problem. Wenn James Cameron auch dieses Problem noch ganz in Navi Art gelöst hätte, dann wäre dies mehr als ein Film, dann würde vielleicht durch einen Film Pandora zu uns kommen und uns verändern...
;-)

Wikipedia: "...Pandora öffnet die Büchse, die ihr von Zeus mitgegeben wurde, und die darin aufbewahrten Plagen kommen in die Welt. Bevor auch die Hoffnung aus der Büchse entweichen kann, wird diese wieder geschlossen. So wird die Welt ein trostloser Ort, bis Pandora die Büchse erneut öffnet und auch die Hoffnung in die Welt lässt... das Goldene Zeitalter, in dem die Menschheit von Arbeit, Krankheit und Tod verschont ..."

Man darf gespannt sein auf die zwei geplanten Fortsetzungen.

Es reicht nicht diesen Film nur einmal zu sehen.
Die Blu-Ray, die im April kommen soll, beinhaltet nicht eine um etliche Minuten längere Fassung oder die 3D Version, diese kommen vorraussichtlich erst Ende Dezember.

Der Film hat 7 Sterne verdient (wie ein bekanntes Hotel in Dubai, das die Bewertungstabelle sprengte). Da es für die relativ normale Story und die Blu-Ray ohne die Erweiterung, die erst im Dezember geliefert wird, jeweils einen Stern Abzug gibt, bleiben "nur" 5 Sterne.
;-)



2 von 5 Sternen ganz gut aber Überbewertet   März 20, 2010
Rambler
4 aus 11 fanden die folgende Rezension hilfreich

James Cameron-zumindest in finanzieller Hinsicht Hollywoods bestes Pferd im Stall-hat einen Film geschaffen der -ob durch gezielte Vorabwerbestrategie, 3D-Tricks oder monatelangem in-den-Kinos-halten sei dahingestellt-der kommerziell gesehen der erfolgreichste allerzeiten ist.

Die Realität sieht folgendermaßen aus: erster abendfüllender Film komplett in 3D und noch nie dagewesene CGI-Effekte. Das sind die Dinge die diesen Film sehenswert machen.
Nun zur Handlung und Detailverliebtheit: Da ist ein Marine Namens Jake Sully der für seinen verstorbenen Bruder unterwegs nach einem Planeten namens Pandora(6 Jahre im Tiefschlaf !!) ist um dort für Ihn im Auftrags des Militärs Kontakt mit den Ureinwohnern die sich "Navi" nennen (erinnern durch ihre blaue Farbe irgendwie an Schlümpfe) aufzunehmen der Bodenschätze wegen die sich ausgerechnet unter dem Baum (!) befinden der den Navi als zu Hause dient. Vonstatten geht dies in dem sich Jake mit einer ganzen Reihe anderer Wissenschaftler mental in einen sogenannten "Avatar"-ein aus menschlicher und der DNS der Ureinwohner gezüchteter Körper- einloggt und in diesem Zustand den Kontakt herstellt. Der Rest ist ebenso simpel wie schnell erzählt: Die Navi sind mit der Umsiedlung zwecks der Bodenschätze nicht einverstanden. Zu allem Überfuß verliebt sich Jake in die Eingeborene Neytiri. Die Navi sind mit der Umsiedlung nicht einverstanden, es kommt zum Krieg, Jake wechselt die Fronten und wird dadurch wie die Navi ebenfalls zum Feind, die Navi gewinnen und Jake wählt durch ein Ritual der Navi ein Leben im Avatar und bleibt bei seiner Neytiri auf Pandora.
Thats it-akzeptables Popkornkino zum Abschalten aber mehr eben nicht. Und ganz bestimmt kein Meisterwerk.
Bei "Herr der Ringe" bin ich mit Fassungslosem Staunen und offenem Mund aus dem Kino gegangen. Die DVD}s hauen mich auch heute noch vom Hocker. Beim Besuch der Avatar-Vorstellung hat sich das nicht eingestellt. Da half auch kein 3D. Cameron erzählt hier keine eigene Story sondern bedient sich Handlungssträngen solcher Filme wie Pocahontas oder der mit dem Wolf tanzt. 3 Oskars-sorry mehr ist dieser Film wenn man ehrlich ist auch nicht wert



1 von 5 Sternen Wieso?!   März 19, 2010
Lily Rose (München, Bayern)
3 aus 29 fanden die folgende Rezension hilfreich

Wieso findet jeder diesen Film so gut?

Ich fühle mich jetzt doch dazu genötigt zu diesem Film eine Rezension zu schreiben. Und gleich vorneweg: Ich habe Avatar nicht in 3D gesehen!

Der Trailer zum Film hatte mich eigentlich null angesprochen und ich hatte nicht vor ihn mir anzusehen. Da er dann aber bis in den Himmel und darüber hinaus gelobt wurde und ich bei Filmen generell nicht viel Wert auf die Meinungen anderer lege, musste ich mir einfach ein eigenes Bild machen.
Geldverschwendung! Ich wusste, wieso ich ihn nicht sehen will.
Die Story ist wirklich nichts Besonderes. Stellenweise habe ich mich gelangweilt. Alles viel zu sehr in die Länge gezogen. Die Charaktere hatten für mich überhaupt keine Ausdruckskraft. Ich konnte mich nicht in sie hineinversetzen, habe nicht mit ihnen gefühlt. Es war mir egal, was mit ihnen passiert.
Die ganze Handlung ist im Grunde genommen zum Einschlafen und bis auf die blauen Männchen auch nicht wirklich unglaublich neu und überragend. Da ist Pocahontas um Längen besser!!!

Die Musik ist ein Titanic-Abklatsch und während des Films wusste ich noch nicht einmal, dass sie vom Titanic-Komponisten stammt.
Als ich diese Tatsache dann erfahren habe, hat es mich natürlich nicht mehr gewundert. Viel Neues wurde sich da auch nicht ausgedacht.

Das Faszinierende daran ist schlichtweg einfach der 3D-Effekt, den ich jetzt nicht beurteilen kann, aber ich könnte mir vorstellen, dass der Film von vielen nur deshalb als so gut empfunden wurde und, dass einige sicher enttäuscht sein werden, wenn sie sich Avatar dann auf DVD ansehen.

Dass der Film anscheinend doch nicht so ein Meisterwerk ist, hat sich dann ja auch eindeutig bei den Oscarverleihungen gezeigt



5 von 5 Sternen James Cameron Avatar   März 18, 2010
Kingtoba
7 aus 11 fanden die folgende Rezension hilfreich

Nun ist es offiziell. James Cameron hat sich selbst übertroffen und seinen letzten Kinofilm "Titanic" beim Boxoffice geschlagen. Somit kann sich Avatar jetzt damit küren momentan der erfolgreichste Film aller Zeiten zu sein.

Jake Sully (Sam Worthington) ist ein Ex-Marine und an den Rollstuhl gefesselt. Er soll, für seinen verstorbenen Bruder, an einem sogenannten "Avatar-Training" teilnehmen, wo er in die Rolle eines Na'vi schlüpft, um diese Ureinwohner von Pandora näher kennenzulernen. Seine Vorgesetzten sind Dr. Grace Augustine (Sigourney Weaver) und Selfridge (Giovanni Ribisi), der Leiter des Trips nach Pandora, der dazu dient einen besonderen Rohstoff zu bekommen.

Auf der Reise durch Pandoras Wälder trifft Jake die schöne Häuptlingstochter Neytiri (Zoe Saldana) und verliebt sich in sie.

Klar, die Geschichte ist nicht neu, um allen Kritikern hier vorrauszukommen, aber Camerons Art und Weise wie er die Geschichte erzählt ist faszinierend, er gibt den Charakteren Tiefe und dem Zuschauer Identifikationsmöglichkeiten. Er folgt die normalen Regeln der Dramaturgie und daher sollte es keinen stören, dass die Geschichte "so einfach" ist, denn sie funktioniert. Cameron stellt sich keine unnötigen Fallen, über die er stolpern könnte, er erzählt linear und hollywoodtypisch.

Unterstützt wird diese Geschichte von atemberaubenden Bildern, die perfekt komponiert sind. Ein großes Lob sollte hier nochmals an das Team von WETA gehen, die auch schon bei "The Lord of the Rings" die Special-Effects erschufen. Sie gaben den Lebewesen aus Pandora das Leben und ohne die komplexe Welt Pandoras wäre der Film nicht so gut geworden.
Zu der Kameraarbeit sollte man noch die äußerst feine Lichtsetzung erwähnen, die einfach atemberaubend genial ist. Super Arbeit in diesem Bereich und hier wäre auf jeden Fall ein Oscar für die "Beste Kamera" denkbar, zumindest ist eine Nominierung Pflicht.

Das geniale an "Avatar" ist jedoch das Zusammenspiel zwischen Schauspiel und Effekten. James Cameron sagte:
"It's motion captured performance."
Das was man also sieht in den Gesichtern der Na'vi ist tatsächlich das Gesicht des Schauspielers, man erkennt jedes kleinste Detail in deren Gesichtern wieder.
Dies ist auf jeden Fall eine technische Neuerung und dieser Realismus unterstützt die starken Bilder.
Doch es sind nicht nur die Bilder, zentral sind ebenfalls die Schauspieler in Avatar.
Sam Worthington schafft es Jake Sully und seinem Avatar Leben einzuhauchen und den Wandel, den er durchmacht glaubhaft auf die Leinwand zu bringen. Besonders positiv ist mir jedoch das Schauspiel von Zoe Saldana aufgefallen, denn obwohl sie nie in ihrem "echten" Körper auftritt, ist sie für mich die eindeutig stärkste Figur in "Avatar". Sie hat sehr starke Momente und auch stimmlich ein großes Kompliment, dass sie es geschafft hat, Englisch mit Na'vi-Akzent zu sprechen. Sie wäre für mich persönlich die nächste Oscar-Nominierung für "Avatar".
Aber auch Stephen Lang spielt einfach toll in der Rolle des eiskalten Mistkerls.

James Cameron hat es geschafft eine bildgewaltige Story zu erzählen. "Avatar" ist kein Meisterwerk, aber "Avatar" unterhält volle 2 1/2 Stunden ohne nur einmal zu langweilen. James Horner unterstützt die Bilder mit einem tollen Score und die Darsteller geben eine gewohnt sehr gute Leistung ab. Nur wenige Schwächen, die wohl wieder auf die Story zurückführen würden, sind ohne weiteres zu verzeihen und noch einmal möchte ich darauf hinweisen, dass man "Avatar" auf jeden Fall in 3D gesehen haben muss. "Avatar" ist ohne Weiteres ein Film, den man gesehen haben muss!



1 von 5 Sternen Wozu?   März 18, 2010
ghostdog
1 aus 34 fanden die folgende Rezension hilfreich

Wozu soll ich mir diesen Film in 2D ansehen? Da schau ich doch lieber "Der mit dem Wolf tanzt" oder "Pocchontas". Gleiche Geschichte für weniger Geld.

Rezensionen anzeigen 1-5 von 364


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