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Der Baader-Meinhof-Komplex | 
| Regie: Uli Edel Schauspieler: Moritz Bleibtreu, Martina Gedeck, Johanna Wokalek Studio: Paramount Home Entertainment
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Neu (40) Gebraucht (22) Sammlerstück (1) ab EUR 3,57
Verkäufer: dvd-sale-24 Bewertung: 191 Rezensionen Verkaufsrang: 506
Format: Dolby, DTS, PAL Sprachen: Deutsch (Untertitel für Hörgeschädigte), Deutsch (Original Language) Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren Region: 2 Seitenverhältnis: 16:9 - 1.77:1 Laufzeit: 143 Minuten Versandgewicht: 0.2 Maße (innen): 7.5 x 5.4 x 0.6
EAN: 4011976853688 ASIN: B001GNBUEA
Freigabe-Datum: 2008 Veröffentlichung: März 12, 2009 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
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| Redaktionelle Rezensionen:
Product Description B - Der Baader Meinhof Komplex
Amazon.de Der Baader-Meinhof-Komplex: 20 Millionen Euro, ein Staraufgebot das seinesgleichen sucht, ein Hollywooderprobter Regisseur und Bernd Eichinger als Drahtzieher und Drehbuchautor. Der Baader-Meinhof-Komplex will Alles. Er will zeigen wie es wirklich war, will zeigen wie Terroristen ticken, will aufräumen mit dem Mythos RAF. Er will dabei ein großes Publikum mitnehmen, will unterhalten und aufklären. Es wird geballert und geflucht, man sieht "Tits and Ass". Moritz Bleibtreu spielt Andreas Baader als testosterongesteuerten Alpha-Male. Seine Devise knallt er im PLO Camp dem Kommandanten vor den Latz: Schiessen und Ficken ist dasselbe. Johanna Wokalek oder Nadja Uhl als Gudrun Ensslin und Brigitte Mohnhaupt werden als Todesengel im Minirock inszeniert. Schon Godard hat gewusst: drück nem hübschen Mädchen ne Knarre in die Hand und du hast einen Film - Kiss Kiss Bang Bang. Der Anspruch ein Jahrzehnt bundesrepublikanischer Geschichte so authentisch als möglich abzubilden führt zu einer atemlosen Hatz, die den Zuschauer durch all die Bilder schleust, die man eh schon kennt. Angefangen vom sterbenden Benno Ohnesorg bis hin zum abgemagerten Hans-Martin Schleyer vor dem Signet der RAF. Uli Edel und Bernd Eichinger haben sich an einen schwierigen Stoff herangewagt und sind das Ganze mit viel Energie und einer gehörigen Portion Größenwahn angegangen. Keine schlechte Kombination für einen Kinospielfilm. Wer hier nach neuen Erkentnissen sucht oder sogar einen Diskurs einfordert, der ist fehl am Platze. Der Film ist ganz offensichtlich vor allem für jene gemacht, die die RAF nur vom Hörensagen kennen, die ganz gern mal wissen würden was es mit diesen schrägen Vögeln aus den Siebzigern auf sich hat die beinahe im Alleingang den Rechtsstaat an seine Grenzen gebracht haben. Die Vorlage ist ein knapp tausendseitiger Wälzer, das oftmals gerühmte "Standardwerk" zur RAF von Stefan Aust, dem der Film auch seinen Titel verdankt. Natürlich muss man einen solchen Stoff radikal verdichten. Man hat sich für eine Perspektive entschieden. Die Perspektive der Terroristen. Wer sich jetzt entrüstet, man habe die Opfer nicht ausreichend gewürdigt oder den Gegenspieler der RAF, also die Bundesregierung, nur unzureichend ins Bild gerückt, der hat etwas grundsätzliches nicht verstanden. Darum geht es nicht. Interessant wäre es vielleicht gewesen den Unterschied zwischen Protest und Fanatismus schärfer zu definieren. An dieser Stelle hätte der Film Bezüge schaffen können, zum Hier und Jetzt, und vielleicht über sich hinauswachsen können. Dazu hätte es einer Haltung bedurft. Die vermisst man schmerzlich.Der Baader-Meinhof-Komplex ist ein Film, ein Unterhaltungsfilm. Nicht mehr aber auch nicht weniger.Thomas Reuthebuch
Produktbeschreibung Deutschland in den 70ern. Die radikalisierten Kinder der Nazi-Generation, angeführt von Andreas Baader (Moritz Bleibtreu), der ehemaligen Starkolumnistin Ulrike Meinhof (Martina Gedeck) und Gudrun Ensslin (Johanna Wokalek), kämpfen gegen das, was sie als das neue Gesicht des Faschismus begreifen: die US-amerikanische Politik in Vietnam, im Nahen Osten und in der Dritten Welt, die von führenden Köpfen der deutschen Politik, Justiz und Industrie unterstützt wird. Die von Baader, Meinhof und Ensslin gegründete Rote Armee Fraktion hat der Bundesrepublik Deutschland den Krieg erklärt. Es gibt Tote und Verletzte, die Situation eskaliert, und die noch junge Demokratie wird in ihren Grundfesten erschüttert. Der Mann, der die Taten der Terroristen zwar nicht billigt, aber dennoch zu verstehen versucht, ist auch ihr Jäger: der Leiter des Bundeskriminalamts Horst Herold (Bruno Ganz). Obwohl er große Fahndungserfolge verbucht, ist er sich bewusst, dass die Polizei allein die Spirale der Gewalt nicht aufhalten kann. Pressenotiz Drehbuchautor und Produzent Bernd Eichinger (DAS PARFUM - DIE GESCHICHTE EINES MÖRDERS, DER UNTERGANG) bringt für Constantin Film Stefan Austs Standardwerk über den RAF-Terrorismus DER BAADER MEINHOF KOMPLEX auf die Kinoleinwand. Regisseur Uli Edel (LETZTE AUSFAHRT BROOKLYN, CHRISTIANE F. - WIR KINDER VOM BAHNHOF ZOO) inszeniert die dramatischen Ereignisse, die von 1967 bis zum Deutschen Herbst 1977 die demokratischen Grundpfeiler der Bundesrepublik Deutschland ins Wanken brachten. Presseinformation zur Buchvorlage Stefan Austs Buch Der Baader Meinhof Komplex erschien zum ersten Mal 1985 und hat wie kein anderes das heutige Bild vom Krieg der Rote Armee Fraktion gegen den Staat geprägt. Es ist keine Anklageschrift und kein Plädoyer eines Verteidigers. Es will kein Urteil fällen, weder in juristischer noch in moralischer Hinsicht. Es ist ein Protokoll, eine Chronik der Ereignisse, die ihren Höhepunkt im Deutschen Herbst 1977 fanden, in der Ermordung des Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer sowie in der Entführung und Befreiung der Passagiere und der Crew der Lufthansa-Maschine Landshut.
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| Kundenrezensionen:
Rezensionen anzeigen 1-5 von 191
Muss man gesehen haben.. März 9, 2010 Peppermint (Bremen) .. vor allem wenn man der jüngeren Generation wie ich angehört die selbst nichts davon mitbekommen konnten. Ich hatte vor dem Film schon ein bißchen mehr Wissen über die Thematik, von daher kam ich bei dem Film ganz gut mit. Aber ich kann mir vorstellen, dass es für jemanden der kein Vorwissen hat, es schwer ist der Handlung folgen zu können.
Ich fand es gut, dass der Film aus der Sicht der RAF gezeigt wird, man bekommt vermittelt worum es ihnen ging. Ich finde es richtig, dass diese Erzählweise gewählt wurde, beiden Seiten gerecht zu werden war nunmal nicht drin, der Film war so schon an der Schmerzgrenze von der Spieldauer her. Eine neutrale Sicht der Dinge finde ich immer am besten, so kann jeder sich so seine Gedanken machen und man wird nicht in eine bestimmte Denkensweise gelenkt.
Die Schauspieler haben mich überzeugt, vor allem Johanna Wokalek. Ich bin kein Fan von deutschen Filmen, aber dieser hat mich vollkommen überzeugt und kann ihn jedem empfehlen, man kann viel über die Geschichte der BRD lernen und regt zum Nachdenken an.
absolut sehenswerter Film! März 7, 2010 N. Zettl (Hamburg) ....wir waren eigentlich von Anfang an gefesselt. Grandiose Schauspieler, perfekte Umsetzung und fuer meinen Begriff (trotz des umfangreichen Themas) alles mit untergebracht.
Leider wird das ganze komplexe Verhaeltnis Staat zu RAF und umgekehrt nicht ausreichend thematisiert und vertieft.
Trotzdem 5 Sterne.
Geschichte in Kurzfassung, die aber wirklich einen in den Bann zieht.
Gehört zu meiner Favoritenliste - jedoch sind 143 Minuten zu viel Februar 27, 2010 P. Willenshofer 0 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich kannte diesen Film noch nicht. Jedoch wurde er mir empfohlen. Dieser Empfehlung nach habe ich mir diese DVD gekauft. Am folgenden Wochenende sah ich ihn mir zusammen mit meiner Freundin an.
zum Film: Meiner Meinung nach wird dieser zu wenig publiziert. Ich kenne niemanden, der diesen Film gesehen hat. Ausnahme ich. Es ist ein absolut genialer, gut durchdachter aber leider auch viel zu langer (143 Minuten!) Film. Die Schauspieler haben gut inszeniert und am Ende kam ein wunderbares Werk heraus.
Der Film behandelt den Terror in Deutschland. Die RAF hat Deutschland den Krieg erklärt und droht mit Bombenanschlag etc. - diese werden auch durchgeführt. Ein sehenswerter Film - leider zu lang.
Bullensch. terrorisieren missverstandene Weltverbesserer Februar 19, 2010 Neothor (Bodenseekreis) 0 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich
Was für ein Sch.
Was bitte soll das denn?
Ich befürchtete schon dass dieser Film sich auf die Seite der Terroristen stellt, aber gleich so extrem? Das hätte ich selbst mit den schlimmsten Erwartungen nicht befürchtet. Ich weiß es handelt sich um einen Film, schon klar. Aber immerhin basiert er auf wahren Begebenheiten und dazu ist es keine Komödie, kein Fantasy Film und kein Since Fiction, das heißt viele zuschauer glauben das was sie da sehen und denken danach das war tatsächlich einmal, oder ist sogar noch, so in Deutschland.
Nachdem einige Freunde sagten der Film sei nicht sooo sehr überzogen und weil ich Moritz Bleibtreu sehr symphatisch und talentiert finde, hat der Film mit einem Neupreis von nur noch 5 ¬ geradezu darum gebettelt doch noch von mir angesehen zu werden.
Schon die erste Szene lässt mich vor Wut kochen, da schlagen Polizisten mit Eisen- und Holzstangen auf demonstrierende Zuschauer einer Parade ein. Die Beamten schützen die Parade von innen, während die Demonstranten hinter einer Absperrung im Publikum stehen. Kein Steinwurf, kein Feuerwerkskörper: NICHTS und plötzlich stürmt die Polizei auf die Zuschauer und prügelt wahllos in die Massen. Eine solche Szene gab es in der BRD niemals. Es gibt immer Ausreißer die unüberlegt oder im Wutrausch oder einfach nur aus Lust an Gewalt handeln(solche werden auch sofort suspendiert, in Deutschland darf ein Polizist ohnehin so gut wie nie Gewalt ausüben, selbst bei Notwehr müssen sie um ihren Job bangen). In dem Film jedoch agiert die komplette Mannschaft auf diese Weise, ein Zivilist wird sogar ohne Grund erschossen.
Ich habe noch ein bißchen weitergesehen und stellte dann fest: Diese Mörder sind gar nicht so gewissenlos und böse ....
Das ist natürlich ironisch gemeint, aber der Film wollte mich das tatsächlich glauben machen. Danach habe ich abgebrochen.
Was sich die Angehörigen der Opfer dabei denken müssen und wie sie sich gefühlt haben als sie diese Münchhausengeschichte gesehen haben kann man bestimmt nicht nachfühlen, aber vielleicht erahnen.
Dieser Film ist eine misshandlung der neudeutschen Geschichte und der Menschenwürde, zumindest in meinen Augen und meinem Herzen. Ich weiß das klingt jetzt schnulzig, aber mir tat es weh diesen Film zu sehen. Eine Beleidigung der Opfer. Wem es in unserer Sozialdemokratie nicht gefällt der soll nach Osteuropa, China, Korea oder Cuba gehen und dann einen Bericht schreiben ob diese Staatsform wirklich das Paradies, die Krone der Schöpfung ist. Ich bin nicht gespannt, denn jeder kennt eigentlich die Antwort.
Im Endeffekt will doch jeder mehr, haben wir alle den Tod verdient?
Baader Meinhof-Komplex Februar 2, 2010 A. Dany (Obb.) 1 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein sehr gut gemachter Film,der auch gut recherchiert und dargestellt ist.
Man muß kein Sympatisant sein um ihn zu verstehen. War damals vielleicht 7-10 Jahre alt und habe es nie verstanden warum diese Leute damals Gewalt verwendet haben. Heute kann ich das viel eher dank des Films und des Buches nachvollziehen.
Sehr empfehlenswert
red.zebra
Rezensionen anzeigen 1-5 von 191
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